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#1

GTÜ testet Autopolituren

in News, Aktuelles 13.03.2013 16:50
von Andreas • Gründungsmitglied | 3.039 Beiträge | 11838 Punkte

Stuttgart (ots) - Glanz und Schutz für verwitterte Autolacke. Was taugen Poliermittel?

Weg mit dem Winterdreck. Zu einer ordentlichen Frühjahrskur zählt für viele Autoliebhaber auch eine Politur des Lacks, um ihm neuen Glanz zu verleihen. Aber leisten die einschlägigen Markenprodukte auch, was sie versprechen? Die GTÜ Gesellschaft für Technische Überwachung hat zusammen mit dem ACE Auto Club Europa acht Angebote für den Endverbraucher verglichen. Testsieger wurde A1 Speed Polish von Dr. Wack, gefolgt von der ebenfalls mit dem Prädikat "empfehlenswert" versehenen AutoPolitur von Sonax, Liqui Molys Glanz-Politur, der Lackpolitur von Caramba und der Ultra Hochglanz Politur von Armor All. Als "bedingt empfehlenswert" erwiesen sich das nur saisonweise im Handel befindliche W5 carcare Auto-Politur von Lidl sowie Sonax Xtreme Polish & Wax 3 Hybrid NPT und Nigrin Performance Brillant-Politur Turbo.

Testobjekt: Ein Golf 2 mit roter Standardlackierung. Es galt, ihn von Hand auf Hochglanz zu bringen. Genau so wie Autofahrer ihr Fahrzeug normalerweise pflegen.

Bei der Anwendung bewerteten die GTÜ-Prüfer Auftrag und Handhabung der Polierprodukte sowie deren Auspolierbarkeit. Dabei geht es unter anderem darum, die Testsubstanzen möglichst Kräfte schonend und rückstandsfrei auf dem Lack zügig zu verarbeiten. Ein Kapitel, in dem die leistungsfähigeren Kandidaten wichtige Punkte sammelten.

Die Wirkung der Poliermittel beurteilten die ester der GTÜ nach sechs Kriterien. Beim Tiefenglanz geht es beispielsweise darum, wie präzise die behandelten Lackpartien Spiegelungen wiedergeben. Gute Farbauffrischung und Gleichmäßigkeit der Flächen ohne Streifen und Wolken sind ebenfalls wünschenswerte Effekte hochwertiger Polituren.

Um die Verbesserung von Glanzgrad und Glanzschleier durch die Wachspolituren zu messen, verwendeten die GTÜ-Prüfer ein spezielles optisches Gerät. Für Glanzgrad steht dabei eine Maßzahl, wie stark ein einfallender Lichtstrahl vom Lack reflektiert wird. Glanzschleier ist das diffuse Streulicht nahe dieser Hauptreflexion. Je weniger Streulicht gemessen wird, desto effizienter hat die Politur gewirkt. Die hydrophobe Wirkung der Polituren zeigt sich daran, wie gut aufgesprühtes Wasser von den behandelten Flächen wieder abfließt und gilt als Hinweis, ob der Lack nach der Prozedur besser vor Umwelteinflüssen geschützt ist.

Fazit: Das teuerste Produkt im Test, das A1 Speed Polish, ist auch das effizienteste. Dennoch: Polieren von Hand ist immer nur die zweitbeste Lösung. Überlässt man die Arbeit Profis, kostet das zwar deutlich mehr als ein Fläschchen Politur. Die erzielen aber mit maschineller Unterstützung auch weitaus brillantere Erfolge.

Quelle: http://www.presseportal.de/pm/36262/2432...chung_gmbh/mail


Grüße aus
♪♫♪♫ __B_E_R__╔╦╦╦╦╗__L_I_N__ ♪♫♪♫
Andreas
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#2

RE: GTÜ testet Autopolituren

in News, Aktuelles 13.03.2013 17:36
von janosch • Fortgeschrittener | 10 Beiträge | 60 Punkte

am besten silikonfrei und wachsfrei ( 3M /scotch hat normalerweise jeder lackierer auf vorrat).... und zum schluss nach dem karatekidtraining mit mutters microfasertuch die schlieren wegputzen ....

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#3

RE: GTÜ testet Autopolituren

in News, Aktuelles 13.03.2013 19:31
von Claus | 1.084 Beiträge | 1800 Punkte

Zitat von Andreas im Beitrag #1
Stuttgart (ots) - Glanz und Schutz für verwitterte Autolacke. Was taugen Poliermittel?

Testobjekt: Ein Golf 2 mit roter Standardlackierung. Es galt, ihn von Hand auf Hochglanz zu bringen. Genau so wie Autofahrer ihr Fahrzeug normalerweise pflegen.




Was um Himmels Willen soll das denn? Ich bin erschüttert! Ein Golf 2 ist mindestens 20 Jahre jung. Die rote Standardlackierung ist nur um Nuancen weniger der Auskreidung ausgesetzt als das viel beliebtere marsrot. Diese Lackierung ist somit der Horror jedes Lackpflegers.

Wer - außer mir - pflegt sowas wirklich? Wahrscheinlich niemand.

Deshalb war ich neugierig und hab mal geschaut. Tatsächlich ist ein roter Golf 2 zu sehen und, um genau zu sein, ist es ein marsroter. Also wirklich der absolute Horror in Sachen Auskreiden. Und der glänzt vor sich hin - wie mein Pluriel in Rouge Ardent.

Kann man nun die Testergebnisse übertragen. Meine Meinung: Nein! Der grundlegende Unterschied ist die Lackierung. Der Golf ist aller Wahrscheinlichkeit nach noch mit richtig giftigen Lacken, die mit richtigen Lösungsmitteln angerührt wurden, lackiert, während unsere Pluriel eine Dusche mit Wasserfarbe bekamen. Ok, wasserlöslichen Lacken... grummel

Meine Erkenntnis ist: Pflegt man regelmässig mit einem auch nur mittelmässigen Produkt, hat man auf Dauer Freude am Lack. Tut man das nicht, dann hilft nur der im Test erwänht Profi mit der Poliermaschine und entsprechender Erfahrung.


Mit freundlichen Grüßen
claus


Allons enfants de la patrie, le jour de gloire est arrivé ...
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#4

RE: GTÜ testet Autopolituren

in News, Aktuelles 13.03.2013 20:21
von janosch • Fortgeschrittener | 10 Beiträge | 60 Punkte

der wasserlack sitzt nur unter dem immer noch lösemittelhaltigem klarlack. neunzehnhundertund..... kam die lösemittelverordnung.seitdem sind alle lacke (egal ob metallic oder uni weiss/rot/schwarz....) so aufgebaut.
daher verblassen die neueren roten autos auch nicht. sitzt ja eine schicht klarlack drauf.die weissen sehen auch länger sauberer aus.

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#5

RE: GTÜ testet Autopolituren

in News, Aktuelles 14.03.2013 09:43
von Claus | 1.084 Beiträge | 1800 Punkte

Zitat von janosch im Beitrag #4
der wasserlack sitzt nur unter dem immer noch lösemittelhaltigem klarlack. neunzehnhundertund..... kam die lösemittelverordnung.seitdem sind alle lacke (egal ob metallic oder uni weiss/rot/schwarz....) so aufgebaut.
daher verblassen die neueren roten autos auch nicht. sitzt ja eine schicht klarlack drauf.die weissen sehen auch länger sauberer aus.



... stimmt. Deshalb versteh ich nicht, warum die GTÜ Tester ausgerechnet ein Testfahrzeug mit Lackierung nach alter Technik nehmen.

Wie Lackpflege betrieben wird, zeigt sich bei jedem Regen. Perlt das Wasser ab, hat der Lack eine glatte Oberfläche, die wahrscheinlich durch ein Wachs erzeugt wurde. Läuft das Wasser schlierig, flächig ab, dann ist keine schützende Schicht mehr vorhanden. Und das betrifft die meisten Fahrzeuge nach meiner sehr subjektiven Beobachtung.

Mit freundlichen Grüßen
claus


Allons enfants de la patrie, le jour de gloire est arrivé ...
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#6

RE: GTÜ testet Autopolituren

in News, Aktuelles 14.03.2013 13:43
von Andreas • Gründungsmitglied | 3.039 Beiträge | 11838 Punkte

Meins nicht, das bekommt alles, was es braucht ;-)


Grüße aus
♪♫♪♫ __B_E_R__╔╦╦╦╦╗__L_I_N__ ♪♫♪♫
Andreas
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#7

RE: GTÜ testet Autopolituren

in News, Aktuelles 14.03.2013 23:37
von felizidas • Stammgast | 49 Beiträge | 265 Punkte

Zitat von Andreas im Beitrag #6
Meins nicht, das bekommt alles, was es braucht ;-)


Hallo Andreas, meinst du mit Profis Waschanlagen die mit Wachs veredeln.

Gruß Conny

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#8

RE: GTÜ testet Autopolituren

in News, Aktuelles 15.03.2013 13:51
von Andreas • Gründungsmitglied | 3.039 Beiträge | 11838 Punkte

Hallo,

mein Lackdoktor hat mir geraten, den Wagen regelmäßig zu waschen, dabei nicht zu sparen und ihm auch die Wachsversiegelung mit Heißwachs zu gönnen. Das ist zwar nicht so gut wie von Hand gewachst, stellt aber einen gewissen Schutz dar. Auch die Schmutzfänger habe ich auf seinen Rat hin nachgekauft. Bei meinem vorherigen sandbeigen Pluriel habe ich nach seinem Ratschlag

1. Angepappte Insekten an Kühlergrill, Außenspiegen, Scheibe, mit Sidolin eingesprüht, dann gewartet
2. Gekärchert, insbesondere in den Radbögen und Felgen, ohne an die Reifen zu kommen
3. Wäsche mit Vorwäsche und Heißwachs, letzteres aber nur, wenn der Lack sich sauber und glatt anfühlt. Den Dreck will man ja nicht konservieren. Nur Textilwaschanlagen, wenn Handwäsche nicht geht
4. Mit speziellem, sehr sauberen und weichen Trockentuch abgetrocknet
5. Nie die Reifen mit Reifen(Speckpflege)mittel behandeln

Die Problematischen Stellen sind in den Radbögen, da, wo die Bleche aneinanderkommen. Da muß immer sauber und gewachst sein. Wenn man die Reifen mit Pflegemitteln behandelt, muß man das fortan immer tun, weil sie in der Sonne fleckig braun werden. Das ist von den Herstellern der Pflegemittel so gewollt, damit man das Mittel immer wieder kauft. Vor dem Winter muß von Hand ordentlich gewachst werden. Dann über den Winter bei gut konserviertem Auto wenig waschen. Wenn nötig, nur in Verbindung mit Heißwachs, damit die Wachsschicht über den Winter hält. Im Frühling Blütennektar möglichst schnell entfernen, das geht prima mit Enteiser Spray. Die Leichtmetallfelgen reinige ich mit Sidolin. Wenn man die in die regelmäßige Wäsche einbezieht, hat man wenig zu tun. Da reicht dann kärchern vor dem Waschen.

Mein so über 9 Jahre behandelter vorheriger sandbeiger Pluriel bekam vom Lackdoktor die Bescheinigung "erstklassig gepflegt". Der Charleston ist nicht so unproblematisch. Auf der Farbe sieht man alles, er sieht schnell dreckig aus. Deshalb bekommt er wöchentlich das volle Programm, alle 2 Jahre poliert der Lackdoktor. Er hat mir das ganz einfach erklärt: Lack fühlen, alles glatt, Wasser perlt ab -> nichts nötig. Wenn der Lack sich nicht glatt anfühlt und das Wasser nicht abperlt, ist Pflege nötig.

Ich benutze die Pflegemittel von Meguiars. Sind zwar teurer, aber dafür leicht zu verarbeiten. Die Charleston ist zwar von 2010, sieht aber wie neu aus. War bei dem anderen auch nach 9 Jahren noch so.

Ich empfehle Euch, das Gewinde der Antenne einzufetten, die rostet nämlich leicht fest. Das wird problematisch, wenn man den Dachträger anbringen will.


Grüße aus
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Andreas
zuletzt bearbeitet 15.03.2013 13:54 | nach oben springen



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